Im Mai 2026 kann die Boecker-Stiftung auf ein historisches Datum zurückblicken. Am 7. Mai 1976 startete der Baubeginn des Hauses Leben im Alter mit der Grundsteinlegung im Rahmen eines Festakts. Der erste Spatenstich erfolgte durch Prof. Dr. Dr. Gustav Ermecke, dem bereits zu Lebzeiten von Emilie Boecker ernannten Testamentvollstrecker.
Der Ankauf des Grundstücks, dem ehemaligen Bauhof der Firma Lüneberger und Franzen an der Breite Straße, fand bereits im April 1972 statt. Vorgesehen waren 66 Heimplätze, 26 Pflegeplätze, acht Altenwohnungen und drei Mitarbeiterwohnungen. Die Baugenehmigung erfolgte am 24. Oktober1975.
Der Tag der Grundsteinlegung wurde mit einem kleinen Festakt auf dem Grundstück begangen. Die Anwesenden wurden vom damaligen Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Karl Tillmann begrüßt. Mit dabei waren Vertreter der Stadt, der Kirchen sowie des öffentlichen Lebens. Zudem war auch der Neffe von Emilie Boecker, Georg Boecker, anwesend. Der Posaunenchor der ev.-luth. Kirchengemeinde begleitete diese Feierstunde
Die Gründung der Stiftung geht auf Emilie Boeckers Testament zurück. In diesem hat sie verfügt, „ein Altenheim zu errichten und zu unterhalten, um alten und betreuungsbedürftigen Bürgern aus allen Berufsständen und Konfessionen einen ständigen Aufenthalt im Altenwohnheim zu gewähren, sie bis zu ihrem Lebensende zu pflegen und sie körperlich und geistig zu betreuen“.
Nach der Fertigstellung der Einrichtung konnten am 2. Oktober 1978 die ersten Bewohner/innen aufgenommen werden.
(Quelle: Boecker-Stiftung Witten – Chronik von 1970–2000, zusammengestellt von Dr. Karl Tillmann)

Foto: Michael Korte
(Prof. Dr. Dr. Ermecke beim ersten Spatenstich zum Baubeginn der Boecker-Stiftung. Rechts: Paul Kestner, Architekt.

Foto: Boecker-Archiv, Jubiläumsbroschüre




